Herzlich Willkommen

Der Bauernverband Saar e.V. freut sich Sie auf seiner Internetpräsenz begrüßen zu dürfen. Wir sind die Interessensvertretung der Landwirtschaft im Saarland. Hier finden Sie aktuelle und wichtige Infos zur Landwirtschaft im Saarland.



„Dialog Milch“ – Workshop zum Thema „YouTube, Insta und Co: Videos mit dem eigenen Smartphone für soziale Netzwerke erstellen“

Im Projekt „Dialog Milch“ dreht sich alles darum, dass authentische Milchbauern und Milchbäuerinnen moderne Landwirtschaft verbrauchergerecht erklären. Nur wie bringe ich den eigenen Betrieb zu den Menschen? Dafür bieten sich kleine Videos an, die auf sozialen Medien geteilt werden können. Leichter gesagt als getan: Technische Voraussetzungen, Schnitte, Bildgestaltung und vieles mehr gilt es zu berücksichtigen. Deshalb lädt die Milchwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz-Saar e.V. (Milag) am Freitag, dem 06. November 2020, auf die Lehr- und Versuchsanstalt Hofgut Neumühle in Münchweiler an der Alsenz zu einem eintägigen Workshop mit Sebastian Saager von MyKuhTube ein. Vor Ort kann im Kuhstall mit dem eigenen Smartphone geübt werden.

Der Workshop richtet sich an junge Milcherzeuger aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Um möglichst effektiv zu arbeiten, ist der Workshop auf 7 Teilnehmende begrenzt. Deshalb bitten wir darum, dass sich ausschließlich Interessierte anmelden, die planen, das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Anmeldungen sind über das Online-Formular auf www.milag.net unter Angabe der vollständigen Adresse und einer Telefonnummer möglich. Die Veranstaltung findet nach den dann geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt – durch behördliche Anordnungen besteht die Möglichkeit, dass der Termin entfällt bzw. sich ändert.



Bauern demonstrieren vor der AMK gegen die Agrarpolitik der EU

Rund 200 Landwirte mit 150 Traktoren demonstrierten in Weiskirchen vor der Agrarministerkonferenz gegen die gemeinsame Agrarpolitik der EU nach 2020.

"Regionale Landwirtschaft braucht Zukunft!“ Das ist die zentrale Botschaft der Landwirtinnen und Landwirte an die Ministerinnen und Minister, die bei der Kundgebung vorgetragen wurde.

„Wir demonstrieren hier nicht gegen die Agrarministerkonferenz, sondern für die Landwirtschaft, schließlich geht es um unsere Zukunft und die Zukunft unserer Betriebe“ betonte Präsident Hoffmann.

Die Landwirtschaft fühlt sich nicht ausreichend wertgeschätzt und von Politik und Gesellschaft gegängelt. Für die Landwirte gelten insbesondere im Umweltschutz immer strengere Auflagen. Gleichzeitig wird der Preisdruck immer größer, auch wegen der Konkurrenz durch landwirtschaftliche Importe aus aller Welt.

Die Demonstranten kritisierten zunehmende Bürokratie und warben für mehr Gerechtigkeit im Handel. Sie fühlten sich zunehmend als Sündenböcke als der Nation, brachten einige Teilnehmer der Demo ihren Unmut zum Ausdruck.

Der Bauernverband Saar stellte konkrete Forderungen an die Ministerinnen und Minister:

  •          Erhalt der Direktzahlungen aus der 1. Säule der GAP in voller Höhe
  •          Ausschüttung umgeschichteter Mittel über die Ausgleichszulage
  •          Flexiblere Lösungen bei der Umsetzung von Umweltvorschriften
  •          Keine neuen Auflagen und zusätzliche Bürokratie für die Landwirtschaft

Beispielsweise müssen Vorschriften für die Ausweisung von Roten Gebieten regional angepasst werden, kritisiert Peter Hoffmann. Diese können nicht "aus Brüssel oder Berlin von oben herab" bestimmt werden. „Man kann die Landwirtschaft nicht über einen Kamm scheren.“

Der Bauernverband Saar hat zur Demonstration aufgerufen und die saarländische Landwirtschaft ist geschlossen gefolgt. Herzlichen Dank allen Beteiligten.


Unter der Begleitung von 200 Polizeikräften richteten die Demonstranten friedlich, aber bestimmt ihre Anliegen an die Agrarministerkonferenz und hoffen für die Zukunft auf eine stabile Landwirtschaft mit finanziell gesunden Betrieben vor Ort. Diese sichern nicht nur die Grundversorgung der Bevölkerung mit regionalen, hochwertigen Produkten, sondern erhalten auch eine attraktive Kulturlandschaft im Saarland.




Rücksicht macht Wege breit


Wo Menschen mit unterschiedlichen Motiven aufeinandertreffen, kommt es schnell zu Konflikten. Auf Feldwegen entsteht daher immer wieder Streit zwischen erholungssuchenden Bürgern und Landwirten. Hier für mehr gegenseitiges Verständnis und ein gutes Miteinander zu werben, ist der Sinn der Initiative „Rücksicht macht Wege breit“ des Bauernverbandes Saar.
Naherholung wird nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie für viele Menschen immer wichtiger. Die Erholungssuchenden sind als Radfahrer, Reiter, Jogger, Spaziergänger und Wanderer mit und ohne Hund unterwegs, wo sie bei der Nutzung von Feldwirtschaftswegen mit Landwirten aufeinandertreffen. Grundsätzlich stellt dies kein Problem dar! Viele Landwirte berichten jedoch, dass sich Spaziergänger und Fahrradfahrer beschweren, oder auch die Durchfahrt bewusst blockiert wird, wenn ein Traktor entgegenkommt.
Da land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge oft bis zu 3 m breit sind, wird die Vorbeifahrt oder das Überholen auf schmalen Straßen wie z.B. auf Feldwirtschaftswegen, stark erschwert oder unmöglich gemacht. Da die Straßenverkehrsordnung hier einen Seitenabstand von 1,5 innerorts und 2 m außerorts beim Überholen vorschreibt ist es umso wichtiger, aufeinander Rücksicht zu nehmen, Verständnis zu zeigen und so das Gefahrenpotenzial zu entschärfen.
Landwirte benötigen die Feldwege für ihre tägliche Arbeit und müssen daher auch mit schwerem Gerät befahren werden, um zu den Acker- und Grünlandflächen als Produktionsstätten zu gelangen. Ein Ausweichen ist hier nicht immer möglich. Die Ränder der Feldwege sind nicht für das Gewicht der Landmaschinen ausgelegt und können Schaden nehmen.
Um die Erholungssuchenden für diese Problematik zu sensibilisieren, bringen saarländische Landwirte, wie auf dem Bild zu sehen in Homburg- Einöd, einen mit Schablonen und Kreidespray gesprühten Hinweis „Rücksicht macht Wege breit“ auf den Feldwegen an. In Abstimmung mit dem Landesbetrieb für Straßenbau soll diese Initiative landesweit ausgeweitet werden, um das Konfliktpotenzial besonders in den Arbeitsspitzen der Landwirtschaft zur Erntezeit, zu entschärfen.
Mit Hilfe dieser Piktogramme bittet der Berufsstand Radfahrer und Spaziergänger bei der Nutzung von Feldwirtschaftswegen auf den Grünstreifen oder an den Wegesrand zu treten, wenn ein Landwirt mit seinem Fahrzeug vorbeifahren möchte. Wenn wie im Piktogramm dargestellt alle Nutzer der Kulturlandschaft einander freundlich grüßen und entsprechenden Abstand einhalten können, sind Feldwege breit genug für alle.
Weitere Informationen zur Initiative erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Bauernverbandes Saar e.V. unter 0681-9062315.
Sebastian Jung, Bauernverband Saar e.V.



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Ausschreibungsfrist verlängert bis 30.09.2020.

Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.





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CC-Schulung Bereich Tierhaltung

Welche Anforderen bei CrossCompliance an die Tierhaltung gestellt werden können Sie ...
Zum Weiterlesen melden sie sich bitte im Mitgliederbereich an.



Aktuelle agrarpolitische Meldungen

Der Deutsche Bauernverband informiert auf seiner Seite aktuell über das Geschehen in der deutschen und europäischen Agrarpolitik.



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Heinestraße 2-4

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Tel. 0681/906 23-0

Fax. 0681/906 23-19

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